Die Ursulinenschulen - Schulen in freier Trägerschaft

URSULINENREALSCHULE und URSULINENGYMNASIUM sind Schulen in freier Trägerschaft. Träger der beiden Schulen sowie eines Mädcheninternates ist das St.-Ursula-Stift Werl.

Unsere Schulen verstehen sich als Angebotsschulen für Mädchen und Jungen. Sie werden im Interesse der Öffentlichkeit, aber in pädagogischer Eigenverantwortung des Trägers geführt.

Gleichwertigkeit der Ausbildung

Die rechtliche Bezeichnung "Ersatzschule" besagt, dass diese vom Staat genehmigten Schulen in ihren Lernzielen, Einrichtungen und in der Ausbildung ihrer Lehrkräfte den öffentlichen Schulen gleichwertig sind und damit eine staatliche öffentliche Schule "ersetzen". Sie vermitteln die gleichen Abschlüsse wie öffentliche Gymnasien und Realschulen. Es gelten für Schüler wie Eltern auch die gleichen finanziellen Vergünstigungen wie an öffentlichen Schulen, z.B. Lernmittelfreiheit und Fahrtkostenerstattung. Schulgeld wird nicht erhoben.

Gestaltung des Schullebens

Zu den Rechten der freien Schulen gehört, in der Bildungs- und Erziehungsarbeit eigene Akzente zu setzen. Hinzu kommt das Recht der freien Lehrerwahl, der freien Gestaltung des Schulbetriebs (unter bestimmten Genehmigungsvoraussetzungen), das Recht der freien Auswahl der Schüler.

Unsere Schulen sind katholische Schulen, die seit ihren Beginn auch evangelischen Schülern offen stehen. Die Erziehungsarbeit fußt auf dem Evangelium Jesu Christi. Die Teilnahme am jeweiligen Religionsunterricht, an den Schulgottesdiensten und am Schulgebet sind daher integraler Bestandteil unseres Schullebens.

Der Auftrag der Gründerin

Mit vielen engagierten Mitarbeitern versuchen wir Ursulinen, den erzieherischen Auftrag unserer Gründerin Angela Merici zu erfüllen und unsere Schülerinnen und Schüler zu einem Leben aus dem Glauben zu ermutigen. Dabei sind wir darauf angewiesen, dass die Eltern unsere so verstandene Bildungs- und Erziehungsaufgabe bejahen und nach Kräften unterstützen.

Oberin Sr. Mechtildis Weiss


Der Bildungs- und Erziehungsauftrag

Die Ursulinenschulen wollen jeder Schülerin und jedem Schüler eine breite, vertiefte und Schuformspezifische Allgemeinbildung vermitteln.

Gemeinsamkeit der Schulen

Beide Schulen fördern mit unterschiedlichen Schwerpunkten geistige, musische und praktische Fähigkeiten. Dazu dient ein moderner Unterricht der zum Denken und zur problemorientierten Auseinandersetzung befähigt. Ziel ist es, alle Schülerinnen und Schüler gründliche, umfassende und auf den Schulabschluss hin orientierte Kenntnisse zu vermitteln. Die Vermittlung der Kenntnisse und Fähigkeiten gelingt vor allem auch dadurch, dass der Unterricht voll erteilt wird und es nicht zu fachspezifischen Unterrichtsausfall kommt. Für die Umsetzung unserer Bildungsziele setzen sich an beiden Schulen engagierte Lehrerkollegien ein, die von der Altersstruktur her deutlich unter dem Landesdurchschnitt liegen.

Zusammenarbeit der Schulen

Beide Schulen arbeiten auf vielfältigen Gebieten zusammen:

Die Schulleiter treffen sich regelmäßig. Die Schulhöfe beider Schulen stehen allen Schülerinnen und Schülern offen. Einige Räume, wie z.B. das große Forum werden von uns gemeinsam genutzt. Im Internat wohnen Schülerinnen beider Schulen. Schüler der Sekundarstufe I des Ursulinengymnasiums werden bei einem empfohlenen Wechsel und sonstiger Eignung von der Ursulinenrealschule, wenn dort Plätze frei sind, vorrangig aufgenommen. Nachdrücklich wünschen und fördern wir den Wechsel guter Schülerinnen und Schüler von der Ursulinenrealschule in die Oberstufe des Ursulinengymnasiums, wenn der notwendige Qualifikationsvermerk erreicht wurde. Gemeinsame Feiern, Gottesdienste, Theateraufführungen und andere Veranstaltungen wie z.B. das jährliche adventliche Konzert oder die gemeinsame Fahrt nach Taizé, sind äußere Zeichen unserer guten Zusammenarbeit und Verbundenheit.

Bildung und Erziehung

Neben dem guten fachlichen Abschluss wollen wir vor allem auch menschliche Bildung vermitteln: Wir wollen unsere Schülerinnen und Schüler zu verantwortungsvollen, an christlichen Grundwerten orientierten, selbstbewussten und toleranten jungen Menschen erziehen, die jeden anderen in seiner Persönlichkeit und Meinung achten. Sie sollen bereit und fähig sein, Probleme gemeinsam zu lösen und Konflikte freundschaftlich beizulegen.

 

Für die Ursulinenschulen:

B. Humpert, Schulleiter der Realschule

W. Grote, Schulleiter des Gymnasiums


Schulseelsorgliche Begleitung

Wir wollen nicht nur ein Ort des Lernens, sondern auch ein Lebens- und Erfahrungsraum sein, in dem jungen Menschen in der Orientierung an der Botschaft Jesu Christi Perspektieven für eine verantwortungsvolle und sinnvolle Gestaltung ihres Lebens eröffnet werden. wir möchten den Schülerinnen und Schülern aber auch den Eltern, Lehrerinnen und Lehrern Möglichkeiten eröffnen, ihren eigenen Weg mit Jesu Christus zu finden und in der heutigen Welt zu gehen.

Die Schulseelsorge erfolgt in enger Kooperation mit dem katholischen und evangelischen Religionsunterricht. Es entspricht unserem im Schulprofil entwickelten Leitbild, dass sich die gesamte Schulgemeinde um eine Atmosphäre gegenseitiger Akzeptanz und Wertschätzung bemüht, in der sich der einzelne im Vertrauen auf Gottes liebende Zuwendung zum Menschen geachtet und angenommen Fühlen kann.

Zu den unterschiedlichen Angeboten des seelsorglichen Engagements an den Ursulinenschulen zählen u.a.:

 


Bildungsgang und Fächer

Die Ursulinenrealschule ist eine zwei- bis dreizügige Realschule. In 14 Klassen werden ca. 460 Schülerinnen und Schüler z.Zt. 26 Lehrkräften unterrichtet.

Klassen 5 und 6

Die Klassen 5 und 6 bilden die Erprobungsstufe, in der die Schülerinnen und Schüler ihre Eignung für die Realschule unter Beweis stellen sollen. Am Ende der 6. Klasse wird dann die endgültige Aufnahmeentscheidung getroffen. Der Unterricht umfasst insgesamt 29 Wochenstunden.

Hauptfächer

Weitere Fächer

Klassen 7 und 8

Bei der Wahl des Differenzierungsschwerpunktes (4. Hauptfach) ab Klasse 8 bieten wir folgende Möglichkeiten an:

Klassen 9 und 10

Für die zweistündige Pflichtarbeitsgemeinschaft stehen zur Wahl:

Nach erfolgreicher Beendigung der Klasse 10 erhalten die Schülerinnen und Schüler ihr Abschlusszeugnis  mit dem Vermerk der Fachoberschulreife, bei besonders guten Leistungen zusätzlich den Qualifikationsvermerk, d.h. die Eignung für den Besuch der gymnasialen Oberstufe.

 


Arbeitsgemeinschaften

 

Zusätzlich zum Unterricht werden für die Schülerinnen und Schüler weitere Lern- und Freizeitmöglichkeiten angeboten.

Chor

 

AG-Lebensbrücke

 

Projektchor

 

Sport AG ( Mädchenfußball)

 

Tanz AG

 

Mofakurs

 

Schulband:

 

Die Schulband wird von Herrn Haake geführt. Sie findet dienstags in der 7. & 8. Stunde im Musiksaal statt.

Es kann jeder, der Lust hat und vielleicht noch ein Instrument spielen kann, dran teilnehmen.

 

 

Sozialpraktikum:

 

An einem Nachmittag pro Woche können Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 soziale Arbeiten in Alten- und Pflegeheimen verrichten. Das Praktikum dauert 8 Wochen.

 

Rechtskunde AG:

 

Strafrechts- und Zivilrechtsfragen werden mit einem Rechtsanwalt in den Klassen 10 erörtert.

 

Deutsch/Englisch/Mathematik Förderunterricht in den Klassen 5 & 6

 

Sport-, Kunst- und Lesewettbewerbe

 

Messdienergruppe

 

 

In diesem Schuljahr entsteht auch noch eine neue AG für die neuen 5er-Klassen. Die Schülerinnen Lisa Kunze, Sonja Aßheuer, Victoria Beckmann und Christine Vollenberg werden diese AG leiten. Es wird wöchentlich in der 7. Stunde in der Sporthalle gespielt (z.B. Fußball), getanzt oder Ähnliches gemacht. Die Mädchen freuen sich auf jeden, der Lust hat und kommt.

 

 

 


Elternarbeit

Die Pflege der Schulgemeinschaft und die enge Zusammenarbeit zwischen Eltern und Lehrern sind uns sehr wichtig. Um die Eltern in ihrer Erziehungsarbeit zu unterstützen, werden in den Sitzungen der Klassenpflegschaft neben aktuellen Schulangelegenheiten auch allgemeine altersspezifische Probleme untereinander oder mit Referenten diskutiert. Die Themen sind:


Schülerfahrten

Das Zusammensein außerhalb der Schule stärkt die soziale und emotionale Kompetenz der Schülerinnen und Schüler, ihr Horizont wird erweitert.

Fahrtenprogramm

 

Gemeinsames Schlittschuhlaufen

Jedes Jahr macht die ganze Schule zum Ende des ersten Schulhalbjahres anlässlich des Agatha-Festes -die Hl. Angela ist die Gründerin der Ursulinengemeinschaft-, das wir am 27. Januar feiern, einen Ausflug in eine Eissporthalle.

 


Schüleraustausch

Mit dem College St. Julien in Le Mans besteht eine langjährige Schulpartnerschaft. Jedes Jahr im Frühjahr fahren unsere Schülerinnen und Schüler der Klassen 9, die Französisch-Unterricht haben, für 8 Tage nach Le Mans. Der Gegenbesuch findet im herbst statt.

Frankreich


Beratung

Ein großer Schwerpunkt der Beratung unserer Schülerinnen und Schüler liegt in der Berufswahlvorbereitung. Daneben bieten wir bei Problemen, die sich aus persönlichen oder familiären Situationen ableiten lassen oder beim täglichen Miteinander in der Schule entstehen, weitere Hilfen an. Hierfür stehen insbesondere der Beratungslehrer, der SV-Lehrer und die für die Schulseelsorge zuständigen Lehrer zur Verfügung.

 

Berufswahlvorbereitende Maßnahmen ab Klasse 8

Bewerbungen

Durchführung eines dreiwöchigen Betriebspraktikum in der Klasse 9

Berufsberatung

Informationen über die Aufgabe unserer Sozialversicherungssysteme durch Fachleute

Informationen über weiterführende Schulen nach dem Schulabschluss


Weitere Akzente unserer Arbeit

Lernen lernen

Veränderte gesellschaftliche Strukturen erfordern die Bereitschaft des permanenten Lernens. An drei "Methodentagen" werden in der Jahrgangsstufe 5 Arbeitstechniken thematisiert.

Stichpunkte sind :

 

Ab Klasse 6 werden dann an mindestens einem Methodentag pro Jahrgangsstufe weitere Inhalte vermittelt, z.B.:

 

Neue Medien

Mit dem Medienkonzept verfolgt die Ursulinenrealschule die Absicht, Grundkompetenzen im Umgang mit den neuen Medien zu vermitteln.

Klasse 5:

Klasse 7:

 

Klasse 8:

Neue Medien


Impressum

 

Herausgeber:

Ursulinenschulen Werl

 

Träger der Schule:

St.-Ursula-Stift Werl

 

Text und Redaktion:

Sr. Mechtildis Weiss

Werner Grote

Bernhard Humpert